Sonntag, 30. Dezember 2012

DIY - eigene Bilder auf Keilrahmen/Leinwand

Zwischen den Jahren herrscht bei mir gerade ein riesiger "Kreativitäts-Overflow".
Ich kann von Glück (?) reden, dass ich es noch immer nicht geschafft habe, meine Nähmaschine zur Reparatur zu bringen (die wirklich extrem "kundenfreundlichen" Öffnungszeiten machen es schlichtweg nicht möglich), denn dann würde hier das Nähchaos ausbrechen.

Hier möchte ich aber nun erstmal eine Technik vorstellen, wie es mit einfachen Mitteln möglich ist, Eure Bilder selbst auf Keilrahmen/Leinwand zu ziehen.
Ich muss mich direkt für das "schiefe" Bild entschuldigen, aber es diente lediglich zu Vorführ-/Demonstrationszwecken.

Ihr braucht:
Ein Motiv, welches mit einem Laserdrucker (ganz wichtig, denn mit einem Tintenstrahldrucker funktioniert es nicht!)
Einen Keilrahmen (gibt's ja ganz günstig in diversen Bastel-/Restpostenshops)
Gel-Medium (ja, danach habe ich wirklich lange gesucht! Entweder ihr bestellt es Euch im Internet oder geht in einen extrem gut sortierten Bastelladen (ich habe mein Gelmedium z. B. erst in Hamburg durch Zufall gefunden).
Wasser und eine Sprühflasche
ein Pinsel und evtl. einen Spatel
Zeit



Was ist zu tun?
Ihr sucht Euch ein Motiv, welches Ihr gerne auf Leinwand ziehen wollt und druckt es spiegelverkehrt mit einem Laserdrucker aus (bei abstrakten Bildern kann es egal sein, wie rum das Bild ausgedruckt wird, aber wenn Ihr Fotos oder Schriftzüge nehmen wollt, muss es unbedingt spiegelverkehrt ausgedruckt werden!)

Dann nehmt ihr den Keilrahmen und streicht mit einem Pinsel gleichmäßig Gel-Medium darauf. Nun legt ihr das ausgedruckte Motiv mit der bedruckten Seite auf den Keilrahmen (Tipp: Sofern ihr - wie bei mir - noch einen weißen Rahmen drumerhum habt, schneidet ihn vorher weg! Und Buchstaben/Schriftzüge solltet ihr auch vorher komplett ausschneiden und einzeln aufkleben.). Hierbei ist allerdings Fingerspitzengefühl gefragt, denn wenn das Bild erstmal mit dem Gel-Medium in Kontakt kommt, könnt ihr es nur schwer wieder lösen bzw. verschieben.

Nun streicht ihr das Bild klatt (evtl. nehmt ihr einen Spatel zur Hilfe) und entfernt somit die Luftblasen.


Das Ganze muss nun trocknen (am besten über Nacht).
Wenn es trocken ist, besprüht ihr das Blatt vorsichtig mit Wasser und lasst es kurz einwirken. Und dann fängt die "Fiddelarbeit" an. Wie bei einer nassen Flasche oder einem Glas, von der/dem ihr ein Etikett abrubbeln wollt, rubbelt ihr hier vorsichtig die oberste nasse Schicht des Blattes ab. 


Die Tinte bleibt durch das Gel-Medium auf dem Keilrahmen kleben. Es wird also hier das Blatt an sich abgerubbelt.
Nachdem ihr das Motiv freigerubbelt habt, säubert ihr den Keilrahmen von allen ... äh... wie nennt man das jetzt... "Rubbelresten" (?)... Keine Ahnung, aber ich denke, ihr wisst, was gemeint ist.
Am Ende noch mit einer Schicht Klarlack oder Gelmedium bestreichen, trocknen lassen und tadaaaa, alles fertig! 


1 Kommentar:

  1. Hey ihr Bastler!
    Wenn Ihr nach hochwertigen Keilrahmen sucht, dann schaut doch mal auf der seite von staffelei-shop.de vorbei. Dort kaufe ich immer meine von Daler Rowny. Finde die richtig gut. Kann ich nur empfehlen.
    Gruß,
    Henry

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